Nach einer sehr schönen deutsch-französischen Woche im Juli sind nun die Jugendlichen aus Fouesnant nach einer ereignisreichen Woche aus Deutschland zurückgekehrt.

Die Reise begann mit einem Zwischenstopp in Paris. Die französischen Jugendlichen waren nämlich ein wenig neidisch auf ihre deutschen Freunde, die eine Nacht in Paris verbrachten, bevor sie in die Bretagne weiterreisten.
In Begleitung ihrer Betreuerinnen Bérangère und Sophie erkundeten sie daher die Straßen von Paris: Montmartre, den Arc de Triomphe und Street Art ab der Porte d’Italie.
Am nächsten Tag kamen sie – nicht ohne Verspätungen und Umwege – in Neuss statt in Meerbusch an.
Das Programm sollte eigentlich mit einem Ausflug zum Wasservergnügungspark „Blaue Lagune“ in Wachtendonk beginnen.
Leider waren für den ganzen Tag Regen und Gewitter angesagt. Der Park selbst hatte daher dringend von einer Verschiebung abgeraten. Der Wassertag wurde daher auf den folgenden Samstag verschoben.
Dafür konnte die Gruppe den Gasometer in Oberhausen und dessen Ausstellung „Mythos Wald“ besuchen sowie etwas Zeit zum Shoppen in der zweitgrößten Einkaufspassage Europas, dem Westfield Centro, verbringen.
Am Donnerstag ging es nach Düsseldorf, wo das futuristische Viertel Medien Hafen erkundet wurde. Eine sehr interessante Führung erwartete die Gruppe in den WDR-Fernsehstudios, wo sich die Jugendlichen vor den Kameras als Nachrichtensprecher versuchen durften.
Der Tag endete mit einem Boule-Turnier im Boule-Club in Nierst. Gewinner: Télio, Lucia und der große Sieger Aaron!
Am nächsten Tag fuhr die Gruppe in einem überfüllten Zug nach Bonn. Die Stadt, die während des Kalten Krieges und bis zum Fall der Berliner Mauer die Hauptstadt Westdeutschlands war, beherbergt seit 1994 das „Haus der Geschichte“, das spannende Museum zur deutschen Geschichte. Dieses zeichnet die Geschichte Deutschlands von 1945 bis heute nach und zieht dabei zahlreiche Parallelen zwischen der BRD und der DDR. Es ist eines der meistbesuchten Museen in Deutschland (über 850.000 Besucher pro Jahr).
Wie immer ließ Jo Cornelissen die Jugendlichen von seinen fundierten Geschichtskenntnissen profitieren und kommentierte den Rundgang.
Anschließend genoss die Gruppe eine Stadtführung und hatte Zeit zur freien Verfügung in den Fußgängerzonen der Innenstadt.
Am Sonntag fuhr die Gruppe mit dem Fahrrad zum Düsseldorfer Fußballstadion mit fast 60.000 Plätzen, um das Spiel Fortuna Düsseldorf gegen Freiburg zu sehen.
Um ganz im Thema zu bleiben, traf sich die Gruppe anschließend in Bösinghoven zu einem Fußball-Pizza-Abend.
Schon ist der letzte Tag des Austauschs da! Die Gruppe fuhr zurück nach Düsseldorf zum Olympic Adventure Camp, einem großen Areal, auf dem jeder die Sportarten seiner Wahl ausprobieren kann (insgesamt etwa fünfzig Disziplinen!). Das Konzept, das 2024 anlässlich der Olympischen Spiele in Paris ins Leben gerufen wurde, war so erfolgreich, dass es nun jeden Sommer wiederholt wird.
Diese Woche in Meerbusch endete natürlich mit dem traditionellen Freundschaftsabend, bevor am nächsten Morgen der Abschied fiel.
Vielen Dank an die Organisatoren und die Familien aus Meerbusch für ihre Gastfreundschaft sowie an Bérangère und Sophie für ihr Engagement, das sie seit Beginn dieses Austauschs für die Jugendlichen gezeigt haben.

Der Jugendaustausch der Städtepartnerschaft Fouesnant-Meerbusch wird vom DFJW (Deutsch-Französisches Jugendwerk) unterstützt.
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